"Immer die Radfahrer" heißt ein Film aus den späten 50er-Jahren mit dem unvergessenen Heinz Erhardt. Die Drahtesel, mit denen die Akteure des Films damals auf Reisen gingen, sind natürlich keinesfalls mehr mit den heutigen modernen Fahrrädern vergleichbar. Ob nun ein Rahmen aus Aluminium oder gar Kohlefaser, hochwertige Kettenschaltung oder Bremsen: In einem qualitativ guten Fahrrad steckt heute eine ganze Menge Hightech.
Technik, die natürlich auch ihren Preis hat. Gerade bei Fahrrädern sind die Qualitätsunterschiede und somit auch die Preisunterschiede gewaltig. Selbstverständlich kann man heute auch für etwa 150,00 EUR im Baumarkt ein neues und komplettes Fahrrad erstehen. Allerdings sollte man sich beim Kauf darüber bewusst sein, dass dieses sicherlich nicht ein Leben lang hält. Zudem wurden bei Billigrädern in unabhängigen Tests häufig erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt. Wer beim Fahrradkauf Wert auf Qualität und Sicherheit legt, sollte daher besser beim Fachhandel Ausschau halten.
Leider ist es ja nicht so, dass jeder potentielle Fahrradkäufer die Auswahl zwischen mehreren Fachgeschäften in seiner Wohnumgebung hat. Deshalb ist es schwierig, sowohl Preise als auch Beratungsqualität miteinander vergleichen zu können, wenn man nur ein oder zwei Geschäfte zur Auswahl hat. Zum Glück schafft auch hier das Internet Abhilfe. Eine große Anzahl von Fachhändlern betreibt inzwischen eigene Websites, bei denen man sich über Produkte und Preise informieren kann. Zwar gibt es, anders als beim Autokauf, keine zentralen Marktplätze wie Mobile.de oder Autosout24.de, bei denen man direkt eine Vielzahl von Angeboten miteinander vergleichen kann, jedoch kann man sich bequem mit ein paar Klicks durch verschiedene Händlerseiten ein Bild über die Preisspanne machen, die das Wunschfahrrad kostet. Dies gilt natürlich auch für Ersatzteile, wenn mal ein Defekt am Fahrrad auftritt. Auf einigen Seiten hat man zudem die Möglichkeit, Test- oder Erfahrungsberichte über verschiedene Fahrräder nachzulesen und somit zu erfahren, ob das infrage kommende Modell auch in professionellen Tests oder im Alltagsgebrauch bestehen kann.
Auf Websites wie beispielsweise www.bikeshops.de kann man durch Eingabe des Wohnortes und gegebenenfalls der gewünschten Marke abfragen, wo sich in der näheren Umgebung entsprechende Händler befinden. Selbstverständlich kann man sein Wunschrad problemlos auch über das Internet kaufen und sich zuschicken lassen. Allerdings empfiehlt es sich, bei einer Investition von vielen hundert oder gar über tausend Euro, das Fahrrad zunächst mit einer kurzen Probefahrt zu testen, um nachher keine böse Überraschung zu erleben. Denn, so viele Vorteile, wie das Internet bei der Suche nach einem geeigneten Fahrrad auch bietet, eine Probefahrt kann man nun einmal definitiv nicht online durchführen!
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